Verwarnungsgeld/ Bußgeld

Verkehrsordnungswidrigkeiten

Kompetente und engagierte Verteidigung bieten wir Ihnen selbstverständlich auch im Bereich Verkehrsordnungswidrigkeitenrechts an.

 

Wichtig: Sollten Sie bereits einen Bußgeldbescheid erhalten haben, beachten Sie, dass der Einspruch gegen den Bußgeldbescheid grundsätzlich nur innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Bescheides möglich ist. Sollte diese Zeit bereits verstrichen sein, rufen Sie uns umgehend an. Unter Umständen kommt eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand in Betracht. Dies setzt jedoch voraus, dass sie ohne eigenes Verschulden verhindert waren, die Frist einzuhalten. Beispiel: Nach einer langen Urlaubsreise finden Sie völlig unerwartet einen Bußgeldbescheid im Briefkasten.

 

Ob die Wiedereinsetzungsvoraussetzungen in Ihrem Fall vorliegen, klären wir gerne für Sie.

 

Anhörungsbogen

Beim Anhörungsbogen sind vier grundsätzliche Konstellationen zu unterscheiden:

 

1. Sie haben einen Anhörungsbogen als Betroffener erhalten

2. Sie haben einen Anhörungsbogen als Zeuge erhalten

3. Ein Dritter hat einen Anhörungsbogen als Betroffner erhalten

4. Ein Dritter hat einen Anhörungsbogen als Zeuge erhalten

 

 

Sie haben einen Anhörungsbogen als Betroffener erhalten

 

Man legt Ihnen einen Verkehrsverstoß zur Last. Sie werden aufgefordert Angaben zur Person und zur Sache zu machen. Weiterhin werden Sie gefragt, ob Sie den Verstoß zugeben.

 

Unser Rat:

 

Machen Sie keine Angaben zur Sache. Geben Sie den Verstoß nicht zu! Sie erhalten keinen Bonus, wenn Sie den Verstoß einräumen. Angaben zu Ihrer Person müssen Sie jedoch machen. Hierzu sind Sie nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OwiG) verpflichtet. Kann man Ihnen nachweisen, dass man Sie nach Angaben zu Ihrer Person gefragt hat und machen Sie diese Angaben dann nicht, droht Ihnen hierfür ein Bußgeld. Verwechseln Sie aber bitte nicht "Angaben zur Person" mit "Angaben zur Person des Fahrers". Letztgenannte Angaben müssen Sie als Betroffener nicht machen. Lassen Sie sich nicht von der Gestaltung des Anhörungsbogens beirren.

 

Gerne besprechen wir mit Ihnen die passende Strategie zur Vermeidung von nachteiligen verkehrsrechtlichen Folgen (Bußgeld, Punkte, Fahrvebot etc.). Rufen Sie uns an!

 

Sie haben einen Anhörungsbogen als Zeuge erhalten

 

Mit Ihrem Fahrzeug soll eine Ordnungswidrigkeit begangen worden sein. Die Behörde hält Sie indes nicht für den verantwortlichen Fahrzeugführer.

 

Unser Rat:

 

Unser Rat ist hier abhängig davon, was Sie erreichen wollen. Soll der tatsächlich Betroffene benannt werden, so benennen Sie ihn.

 

Wollen Sie jedoch erreichen, dass der tatsächlich Betroffene nicht bestraft wird, so müssen Sie äußerst vorsichtig vorgehen, da Ihnen als Halter eine sog. Fahrtenbuchauflage droht. Nehmen Sie zeitnah Kontakt mit uns auf und wir besprechen das weitere Vorgehen.

 

Ein Dritter hat einen Anhörungsbogen als Betroffener erhalten

 

Mit dem Fahrzeug eines Dritten soll eine Ordnungswidrigkeit begangen worden sein. Zum Tatzeitpunkt führten Sie jedoch das Fahrzeug.

 

Unser Rat:

 

Hier sind Sie gefragt, informieren Sie den Dritten über seine Rechte gegenüber der Polizei bzw. der Bußgeldstelle. Als Betroffener muss er sich nicht äußern. Zu beachten ist jedoch, dass ein evtl. gegen den Dritten ergangener Bußgeldbescheid innerhalb der Einspruchsfrist angegriffen werden muss, wenn nicht der Dritte "dauerhaft" den Kopf für Sie hinhalten will. In dieser Konstellation ist das richtige Zeitmanagement von entscheidender Bedeutung. Ziel ist es, die Sache für Sie in die Verfolgungsverjährung zu bringen, ohne die Sache für den Dritten rechtskräftig werden zu lassen.

 

Gerne erläutern wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch das weitere Vorgehen.

 

Ein Dritter hat einen Anhörungsbogen als Zeuge erhalten

 

Mit dem Fahrzeug eines Dritten soll eine Ordnungswidrigkeit begangen worden sein. Zum Tatzeitpunkt führten Sie jedoch das Fahrzeug. Die Behörde hält den Dritten nicht für den verantwortlichen Fahrzeugführer.

 

Unser Rat:

 

Hier ist der Dritte als Halter Zeuge. Ihm droht als Halter eine Fahrtenbuchauflage. Ziel ist hier, Verfolgungsverjährung zu erreichen, ohne dass der Dritte nachteilige Folgen zu erwarten hat. Wichtig ist, den Dritten davon zu überzeugen Sie (zunächst) nicht als Fahrer zu benennen.

 

Wegen der weiteren Details rufen Sie uns gerne an.

 

 

Verwarnungsgeldangebot

Wenn Sie es wünschen, beraten wir Sie gerne auch im Verwarnungsgeldbereich. Beachten Sie jedoch bitte, dass Verwarnungsgelder "nur" bis zu einem Betrag von 55 Euro erhoben werden. Oftmals ist daher ein Vorgehen gegen ein Verwarnungsgeldangebot wirtschaftlich unsinnig. Zumal im häufigsten Anwendungsfall, dem Parkverstoß, oftmals keine Deckung durch die Rechtsschutzversicherung gegeben ist.

 

Sollte es indes um die Zulässigkeit einer, aus einem Parkverstoß resultierenden Abschleppmaßnahme gehen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

 

 

Bußgeldbescheid

Sie haben einen Bußgeldbescheid erhalten. Beachten Sie bitte die Einspruchsfrist von nur zwei Wochen. Vereinbaren Sie umgehend einen Termin!

 

Sie erreichen uns

 unter folgenden

Telefonnummern:

 

0221 - 298 15 16 4

 

           oder

 

0800 - RA Verkehr*

*gebührenfreier Anruf  

 

           oder

 

0800 - 72 83 753*

*gebührenfreier Anruf

 

Email: info@ja-ra.de

Druckversion Druckversion | Sitemap
(c) Rechtsanwaltskanzlei Jacquemien 2014. Alle Rechte vorbehalten.