Verkehrsstrafrecht

In wohl keinem anderen Lebensbereich kommt der sogenannte Normalbürger derart leicht mit dem Strafrecht in Berührung, wie im Straßenverkehr.

 

Ein Druck auf das Bremspedal in der falschen Situation und schon sieht man sich unter Umständen dem Vorwurf der Nötigung im Straßenverkehr ausgesetzt. Auch zu dichtes Auffahren kann, je nach Tatumständen bereits den Straftatbestand der Nötigung erfüllen.

 

Noch viel häufiger, als die Nötigung im Straßenverkehr kommen allerdings andere Delikte vor. Zu nennen sind hier insbesondere Trunkenheits- und Drogendelikte, (fahrlässige) Körperverletzungsdelikte, sowie das unerlaubte Entfernen vom Unfallort (landläufig Fahrerflucht oder Unfallflucht genannt).

 

Seien Sie sicher, dass wir Sie mit allen zur Verfügung stehenden juristischen Mitteln gegen Sie erhobenen Vorwürfe verteidigen werden.

 

Von den Vorwürfen erfährt der Beschuldigte regelmäßig auf drei Arten:

 

1. Anhörungsbogen

 

Sie erhalten von der Polizei einen Anhörungsbogen als Beschuldigter und sollen sich auf diesem Bogen schriftlich zu einem, nur vage dargelegten, Sachverhalt äußern.

 

Unser Rat:

 

Tun Sie das nicht!

 

Rufen Sie uns an und machen Sie einen Termin mit uns aus. Nach Einsicht in die Ermittlungsakte werden wir, sofern dies erforderlich ist, eine schriftliche Einlassung für Sie abgeben.

 

2. Vorladung

 

Sie erhalten ein mit "Vorladung" überschriebenes Schreiben der Polizei. Man fordert Sie auf, zu einer Vernehmung als Beschuldigter zu erscheinen.

 

Unser Rat:

 

Tun Sie das nicht!

 

Erscheinen Sie nicht bei der Polizei. Rechtlich gesehen gibt es die "Vorladung" gar nicht. Sie stellt nichts anderes dar, als eine bloße Einladung. Leider gibt es immer wieder Polizeibeamte und Staatsanwälte, die versuchen, dies anders darzustellen. Rufen Sie uns an und machen Sie einen Termin mit uns aus. Nach Einsicht in die Ermittlungsakte werden wir Sie, sofern dies erforderlich sein sollte, zu einer Vernehmung begleiten. Oftmals reicht jedoch eine schriftliche Einlassung vollkommen aus. Zum Teil kann es sogar das Richtige sein, sich gar nicht zur Sache zu äußern.

 

3. Die Polizei klingelt

 

Die dritte Variante ist die für Sie gefährlichste. Die Polizei steht plötzlich bei Ihnen vor der Türe und konfrontiert Sie mit einem Tatvorwurf.

 

Unser Rat:

 

Hören Sie sich an, was man Ihnen zu sagen hat. Lassen Sie sich aber keinesfalls in ein Gespräch mit der Polizei verwickeln. Widersprechen Sie allen gegen Sie gerichteten Maßnahmen, leisten Sie aber keinen Widerstand. Rufen Sie uns umgehend über unser Notfallhandy ( 0177 677 05 78) an. Wir kommen zu Ihnen!

Sie erreichen uns

 unter folgenden

Telefonnummern:

 

0221 - 298 15 16 4

 

           oder

 

0800 - RA Verkehr*

*gebührenfreier Anruf  

 

           oder

 

0800 - 72 83 753*

*gebührenfreier Anruf

 

Email: info@ja-ra.de

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